"Krimi" zerst?rte ein Lebenswerk - Der Fall B?renhof
Fr?here "B?renhof" - Besitzerin aus Badgastein geht nun gegen Betr?ger vor
Wien in Kriminalromanen oder einschl?gigen B?chern und Filmen Gute und B?se ihre Positionen beziehen, ist mit der Wirklichkeit allzuoft ident: So wie im ungew?hnlichen Fall der im Pongau und dar?ber hinaus bekannten Kurhausbesitzerin Ilse Wink-Marks, die nun mit allen rechtlichen Mitteln um ihren "B?renhof" in Badgastein k?mpft. Die sechs Objekte umfassende Hotelanlage war - wie sich jetzt immer deutlicher herauskristalliert %u2013 nicht so sehr wegen Schulden bei der Hausbank von Wink-Marks in Verlust geraten, sondern das Lebenswerk der Frau wurde ihr vielmehr durch schn?de, teilweise kriminelle Machenschaften verschiedener Personen entzogen.
"Ich kann jetzt immer klarer die gewaltsamen Methoden zum Niedergang des Kurhotels in den Jahren 1998 und 1999 durchschauen und mit juristischer Hilfe erkennen, dass bestimmte Kr?fte zusammenspielten, um das, was ich seit 1972 aufbauen konnte, an sich zu reissen. In erster Linie geht es mir um die Aufrollung des Verkaufsvertrages nach dem Ausgleich und dann um meine Rehabilitierung" betonte Ilse Wink-Marks, die heute mit einem Existenzminimum zu k?mpfen hat. Sie ist heute mehr denn je ?berzeugt, dass bei einem Wert von 300 Mio Schilling des B?renhofes ihre Hausbank z.B. eine 3,6 Mio Schillingforderung nicht ?berfallsartig eintreiben h?tte d?rfen.
Ein "besonderer" Gesch?ftsf?hrer
Ein leitender Angestellter, Peter T und der Wiener Kaufmann Hans S. waren unabh?ngig voneinander besondere Drahtzieher, die sich nach Ansicht der fr?heren Hotelbesitzerin auf ihre Kosten nach Strich und Faden bereichert hatten. T. soll als Gesch?ftsf?hrer den B?renhof personell (mit Mobbing Dutzende Mitarbeiter zum Abgang bewogen und durch Leute seines Vertrauens ersetzt) und finanziell methodisch derart zum Abgrund gedr?ngt haben, damit das Kurhotel an ihn selbst oder m?glichst billig an deutsche Interessenten verklopft werden k?nne, mit denen er verbandelt war und ist.
Auf lukrativer Auftr?ge lauerten deshalb auch namhafte Salzburger und Wiener Rechtsanw?lte des bayrischen "B?derk?nigs" Zwick jun.. Urspr?nglich wollte freilich Peter T. (so beim Gericht aktenkundig) das Kurhotel unter seinen eigenen Fittiche bringen.
Kaufvertrag ist aufzurollen
Bei einem Schuldenstand des Kurhotels von 114 Mio S trat der "B?derk?nig" im Jahr 1999 auf die B?hne und erwarb nach dem Ausgleich des B?renhofs diesen f?r das deutsche "Gesundheitszentrum Johannesbad GmbH". Gesch?ftsf?hrer blieb weiterhin Peter T. "Der Kaufvertrag ist als nicht erf?llt zu betrachten, weil Zwick nicht die entsprechende Mehrwertsteuer entrichtet hat, sondern damit mich eiskalt nachtr?glich belastete" emp?rte sich Ilse Wink-Marks. Erst viel sp?ter kam f?r sie die bittere Erkenntnis, dass sie von Peter T. st?ndig get?uscht und hinters Licht gef?hrt worden war. Dies war mit den ersten argen finanziellen Einbussen verbunden. "Er f?hrte mich aufs ?rgste auf den gesch?ftlichen Irrweg %u2013 von Schulden hatte ich deshalb zun?chst keine Kenntnisse. In Raten w?ren diese auch abzuzahlen gewesen" kritisierte Wink-Marks Peter T. Pl?tzlich, wie der Blitz aus dem heitrem Himmel, sei alles f?llig gestellt worden.
Dass er jetzt noch in einem Arbeitsgerichtsverfahren von Ilse Wink-Marks 87.000 Schilling fordert, obwohl der Zeuge John B. deponierte, wie oft T. der Hotelbesitzerin fingierte Reise- und andere hohe Spesen verrechnet haben soll, ist eine weitere Facette dieser Causa (T. und B. waren einst befreundet, doch seltsame Edelsteingesch?fte via Bolivien in die BRD machten sie zu Gegnern. T. wurde in Deutschland verurteilt.)
Fortsetzung folgt